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Jürgen Heyn schrieb am 22.05.2015 - 13:13 Uhr

Ein frohes Pfingstfest wünsche ich allen ehemaligen Buschisten und den Interessierten an dieser äußerst aussagefähigen Homepage.

Besonderen Gruß und Dank an Siggi für seinen unendlichen Fleiß.

Jürgen Heyn


Rene Kontra schrieb am 15.05.2015 - 10:16 Uhr

Hallo liebe Forumsteilnehmer. Ich bin gerade in Sachen Ahnenforschung unterwegs. Mein Großvater war ab 1953 in Deggendorf beim BGS, allerdings habe ich keinerlei Fotos oder weitergehende Informationen aus dieser Zeit. Vielleicht gibts es ja hier Anhaltspunkte. Er hieß Kontra Anton.

Vielen Dank


Thomas Kontenak schrieb am 07.05.2015 - 22:09 Uhr

Hallo Herr Binder !
Ich kenne Sie noch aus meiner Alsfelder
BGS - Zeit.


kontenak schrieb am 07.05.2015 - 21:33 Uhr

Guten Tag Herr Binder !

Ich kenne Sie persönlich aus meiner BGS-Zeit in Alsfeld 1969 - 1971


Volker Lantelme schrieb am 03.05.2015 - 14:21 Uhr

Meine Freude war groß, von meinem ehemaligen Zugführer zu hören.
Lieber Rudolf Hodde, ich habe Dir inzwischen eine Email geschickt.
Insgesamt fand ich 4 Fotos, auf denen Du gut zu erkennen bist.
Zu meinen anderen Eintragungen muß ich noch korrigieren: Auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels ist mir kein Donnerbalken, sondern sind die sogenannten 12-Zylinder in Erinnerung, jeweils Gruppen von 2x6 Rücken an Rücken Toiletten ohne Zwischenwände - auch nicht zu den anderen Gruppen.
Dort traf man immer Kameraden bei geschäftlichen Tätigkeiten an, vor sich die Zeitung mit den großen Buchstaben. War kein Toilettenpapier mehr vorhanden, so konnte dieses Bildungsblatt wenigstens EINEM guten Zweck dienen!
Bemerkenswert fand ich noch die Vorführung des Films 1984 von George Orwell durch den Fachschulleiter Lipsch im Rahmen der politischen Bildung. Damals ahnte keiner, daß diese Science Fiction 2015 -und schon früher- von der Wirklichkeit getoppt würde, besonders hier bei uns als de facto Kolonie der USA und einer allzu devoten Regierung.
Planstellen für B.a.L. waren knapp: Es gab pro Hu. nur 4 davon: Spieß, Rechnungsführer, Schirrmeister u. stellv.Zugführer des 1.Zuges.
In meinem späteren Standort Bonn-Duisdof gab es 1964/65 einen enormen Beförderungsstau: Alle Unterführer-Planstellen waren besetzt, Ufas liefen jahrelang mit dem Hoffnungsbalken herum; entsprechend waren Grenzjäger dort Mangelware, denn viele schieden deswegen frühzeitig aus, und die anteilig zahlreichen Ersatzwehrpflichtigen machten sich nach 18 Monaten vom Acker, weil sie kein Weiterkommen sahen.
Schade, bei besserer Förderung schon damals hätte der BGS enorm profitiert von überwiegend sehr fähigen jungen Menschen. Man hatte am falschen Ende gespart!


Rudolf Hodde schrieb am 02.05.2015 - 20:14 Uhr

Hallo Volker Lantelme,
hab zufällig deine Abhandlungen gelesen.
Ich bin dein damaliger Zugführer.
Der von dir erwähnte Obwm. Hermann Reis
ist im Rahmen der Berufsförderung zur Polizei Hessen gegangen und da als PHK pensioniert worden.
Er wohnt in Bad Schwalbach.
Manfred Michalsky ging nach BW und hat sich aus persönlichen Gründen nach SH versetzen lassen und hat da zuletzt in Bad Schwartau Dienst verrichtet. Er ist leider vor ein paar Jahren verstorben.
Schreib mir mal deine e-mail-Adresse
an rudolfhodde@aol.com. Vielleicht können wir mal ein paar Fotos tauschen.
Herzliche Grüße
Rudolf


Reinhold Geyer schrieb am 28.04.2015 - 23:22 Uhr

Hallo,
war vom 02.01.1968 - 01.08.1972 in Alsfeld in der 12. bei Hpt. Neubohn, Innendienstleiter war HM Schiedeck


Bodo Ortmeier schrieb am 22.04.2015 - 19:55 Uhr

Hallo Kamerad Volker Lantelme.
Vielen Dank für Deine Ausführungen. Allerdings war ich auch ab 1.4.63 in der 10. Hu. in Alsfeld.
Unser Zug (Leutnant Arnsmeier) war jedoch in der Unterkunft der 11. Hu untergebracht.
Also, die bezeichneten Kameraden der 11.Hu kannte ich nicht. Ich erinnere mich allerdings auch an
alle anderen Punkte die Du angesprochen hast. So auch an den "Anschiss" für den Spies Wallesch.
Lange Zeit nach dem Ausscheiden aus dem BGS traf ich Hptm. Mildner wieder, hier im Raum Eschwege
bei einer Entenjagd. Er konnte sich natürlich an mich nicht erinnern.
Viele Grüße und alles Gute.....Bodo Ortmeier


Volker Lantelme schrieb am 19.04.2015 - 21:27 Uhr

Nachtrag für Bodo:

Euer Zugführer bei der 11./GSG 3 müßte Owm.Reis gewesen sein, ein Rotschopf, schon damals mit Halbglatze, einem Gesicht, das an Heinz Rühmann erinnerte, ansonsten aber ein sehr maskuliner Haudegen mit tiefer Stimme, der den Jungs Beine machen konnte und sie auch schon mal nach dem 5000m-Lauf im Hochsommer sofort in den eiskalten Feuerlöschteig f.d.Sportabzeichen trieb!
Andererseits konnte man ihn an Himmelfahrt fröhlich angetrunken hoch oben auf dem geschmückten Leiterwagen der Ortsgemeinschaft singend Vatertag feiern sehen und hören!
Eine Zeit des Mangels, in der wir wohl glücklicher waren als heute im Überfluß.
Die ersten Wochen taten wir Dienst im Trainingsanzug; Uniformteile gab es erst nach Wochen, Schirmmützen erst nach Monaten. Die Stiefel waren größtenteils gebraucht und steinhart, als wären sie schon vor Moskau eingesetzt gewesen.
Es wurde reichlich Walköl ausgegeben, und man holte sich Blasen an Händen und Füßen, die dann in der Krankenabt. aufgeschnitten und mit Jod schmerzhaft bepinselt wurden.
Man fiel abends schon um 19-20 todmüde ins Bett, sofern man keinen Stubendienst hatte und dem W.v.D. das Spind öffnen mußte. Fand der verschimmeltes Brot im Essensfach, konnte das die Kündigung nach sich ziehen (heute wird in Deutschland fast die Hälfte an Lebensmittel straflos in den Müll geworfen).
Man fuhr noch mit der Dampfeisenbahn oder mit Kameraden im ersten Auto nach Hause und konnte noch vertraulich telefonieren, ohne abgehört zu werden.
Abends war ein DDR-Sender im Transistor-Radio zu empfangen.
Nach dem Trommelzeichen kamen Durchsagen an die Agenten in der BRD, wie z.B. DER WEIHNACHTSMANN GRÜSST ALLE KLEINEN KINDER. Dann folgten außer Westmusik gezielte Grüße an BW-Soldaten mit Namens- und Standortnennung.
Der Speiseplan bestand aus wesentlich mehr Kartoffeln und Brot als heute. Man konnte Nachschlag holen, aber nicht vom Fleisch. Davon gab es stets nur - wenn - ein kleines Stück.
Entsprechend schlank waren wir alle. Man vergleiche unsere Gruppenfotos mit gleichen Altersgruppen heutiger Truppenangehöriger!
Nicht alles, aber einiges war früher schon besser!


Volker Lantelme schrieb am 19.04.2015 - 16:17 Uhr

Hallo Bodo Ortmeier,
einen Teil unseres Weges beim BGS scheinen wir nebeneinander gegangen, ohne uns besonders aufgefallen zu sein.
Auch ich bin am 1.4.63 in Alsfeld eingestellt worden, und zwar in die 10.Hu.unter Hptm. Mildner, der als Freizeit-Jäger hinter dem Hu.-Gebäude ein Rehgatter hielt.
Ich kann alles bestätigen, was Du hier geschrieben hast, vom Großen Zapfenstreich in Kassel bis zum Donnerbalken auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels.
Du beschreibst den Stabsarzt (er gehörte zu den angenehmen). Ich glaube, sein Name war Dr.Plathe, wenn ich mich recht entsinne. 2 Episoden am Rande:
Einmal wurde unser Spieß (Hwm.Wallesch) vom Abt.-Kommandeur vor versammelter (angetretener) Mannschaft zur Sau gemacht, weil er die Hu. nicht rechtzeitig gemeldet hatte.
Unser Gruppenfüherer Owm.Michalski fuhr eine BMW Isetta. Die stellten ihn 4 seiner Unterführer-Kameraden aus Jux einige Treppenstufen hoch vor die Eingangstür zur Unterkunft.
Zugführer war bei uns Owm. Hodde.
Gemeinsam nahmen wir sicher auch an der Spessart-Übung und der Truppjäger-Prüfung teil.
Sicher erinnerst Du Dich auch noch an diverse Alarmübungen und Maskenbälle, sowie an die Feld- und Hohlwege für die Langstreckenläufe und Geländeausbildungen hinter dem Kasernengelände: Tiefflieger von links / Tiefflieger von rechts / mit MG und mit nassem Sand gefüllten Munni-Kästen.
In Erinnerung blieb sicher auch die blonde Tochter des Kantinenwirts.
Schöne Erinnerungen, die wir alle nicht missen wollen, auch wenn man aus dem damals hochmotivierten Personal nach der Ausbildung durch attraktivere Aufgaben, mehr Aufstiegsförderung und bessere Bezahlung mehr hätte machen können. Dann wäre man auch ohne die Dienstpflichtigen ausgekommen, die meist nicht mit dem Herzen bei der Sache waren.


 
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